USB-Kabel testen

Die Politik hat beschlossen, alle Geräte kriegen jetzt eine USB-C Schnittstelle zum Laden. Und dann liegt häufig auch ein Kabel bei. Wenn man dieses passende Kabel für andere Zwecke verwendet, dann fällt einem vielleicht auf, dass die Datenübertragung schnarch-langsam ist. Oder dass es ewig dauert, bis der Laptop-Akku voll ist.

Das liegt daran, dass USB-C Kabel zwar gleich aussehen, aber nicht gleich sind. Und da sie schlecht oder gar nicht markiert sind, braucht man ein Testgerät, um herauszufinden, was das Kabel denn wirklich kann. Powertipp: Schaut mal in den Stecker. Die Farbe des Kunststoff im Stecker sagt etwas aus.

Ich habe Abdelkader gefragt, ob er ein billigeres Testgerät als dieses kennt, und er meint, dass er das lange beobachtet hat, aber dann genau das für 43 € gekauft hat. Das kostet es gerade auch.

Man steckt beide Enden des Kabel in das Testgerät und dann sieht man auf vier Bildschirmseiten, was es kann. Dann kann man endlich ganz sicher entscheiden, welches Kabel in die Tonne gehört und welches man auf Reisen mitnimmt.

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Microsoft Bitlocker Recovery Keys

Es gibt eine große Aufregung über Bitlocker Recovery Keys, die Microsoft an das FBI ausgehändigt haben soll. Was ist das, wo sind sie gespeichert, wie benutzt man sie?

Bitlocker verschlüsselt lokale Speichermedien, etwa im Laptop, sodass niemand ohne Anmeldung an die Daten kommen kann. Wenn man eine Festplatte mit Bitlocker verschlüsselt, dann bietet Microsoft drei Möglichkeiten an, einen Recovery Key abzuspeichern:

  • In der Microsoft Cloud
  • In einer Datei auf einem externen Speichermedium
  • Als Papierausdruck

Ich empfehle, mindestens zwei dieser Verfahren zu nutzen. Mir ist es bisher rund ein halbes Dutzend mal passiert, dass Windows beim Start nach diesem Recovery Key gefragt hat, bevor es die Festplatte freigegeben hat.

In der Microsoft Cloud findet man diese Keys unter zwei Adressen:

Dort kann man sie löschen, wenn man das möchte. Ich rate aber dringend davon ab, das einzige Backup zu löschen. Sucht man in Windows nach “Bitlocker”, dann kann man dort in eine Datei oder auf Papier exportieren.

Jabra Evolve3 75 und 85

Jabra wird ab März zwei neue Headsets auf den Markt bringen: On-Ear als Evolve3 75 und Over-Ear als Evolve3 85. Ich bin sehr gespannt, weil ich mit einigen der Evolve2-Reihe exzellente Erfahrungen gemacht habe.

Vor vier Jahren hatte das Evolve2 65 die beste Sprachaufnahme. Das Evolve2 85 überzeugte mich nicht, weil der Klapparatismus des Mikrofonarms bei mir nicht funktionierte und ANC zu schwach war. Dann kam das wunderbare Evolve2 75 und schließlich das noch mal bessere Evolve2 65 Flex. (Meine Wahl!)

Jabra hat ein ellenlanges Launchvideo gepostet mit sehr viel heißer AI-Luft. 😊Der Kernpunkt ist: Jabra glaubt jetzt, auf einen Mikrofonarm verzichten zu können. Die Software soll die Stimme zuverlässig aus den Hintergrundgeräuschen herausfiltern. Während eines Gesprächs bleibt ANC sogar eingeschaltet, d.h. das Jabra zuversichtlich ist, die gefilterte Stimme auch wieder als “Sidetone” auf die Ohren geben zu können, damit man sich selbst latenzfrei hören kann.

Ich bin sehr gespannt, ob das funktioniert und ich werde berichten, wenn ich ein Testgerät bekomme.

Ryan Broderick: Generative AI is an expensive edging machine

While I don’t think AI, specifically the generative kind, is a one-to-one with crypto, it has one important similarity: It only succeeds if they can figure out a way to force the entire world to use it. I think there’s a word for that!

Now you know why Microsoft is pushing Copilot down your throat. A very interesting read.

It is not a revolution in computing, but a revolution in accepting lower standards. The only way to consider most of our gadgets “smart” is by dumbing ourselves down.

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Logitech erneuert die Rally Camera

Aus eins mach zwei. In der zweiten Generation wird aus einer Rally Cam zwei. Das AI im Namen steht dafür, dass die Kamera selbst herausfindet, wo sich Personen im Raum befinden. Die Pro-Version hat eine PTZ-Kamera zusätzlich der Kamera in der Basis.

Mit diesen Kameras lassen sich Meeting-Räume von klein bis groß ausstatten und um Audio-Lösungen ergänzen. Das kostet mit 2500 bis 3000 € eine Größenordnung mehr als persönliche Konferenzkameras.

Diese Meeting-Räume haben für mich noch nie funktioniert. Das hybride Meeting-Format liegt mir nicht. Entweder hat man alle Personen um einen Tisch, oder jeder sitzt vor seinem Bildschirm. Ich mag beides.

Trotzdem erkenne ich, wie Logitech das Produkt verbessert hat. Es hat jetzt ein flacheres Profil und steht nicht mehr so in den Raum. Es gibt sogar Halterungen, mit denen man die Kamera in der Wand versenken kann, so dass nur noch das Objektiv rausgucken kann. Außerdem zeigt sie, wie man unter Privacy in diesem Bild sehen kann, sehr klar an, wenn sie ausgeschaltet ist.

tl;dr: Ein tolles Produkt, für das ich keine Verwendung habe. 👍

5294

When Musk bought Twitter, I gave up on the platform, immediately. I left a verified account with thousands of followers behind, removed all posts and unfollowed everyone.

Ever since Musk revealed himself to be an insufferable jerk when 12 boys and their soccer coach were trapped in flooded caves in Thailand in July 2018, I knew that I would never ever do business with him. As in “buy one of his cars” or “work for him”. When he took over Twitter it was time to go. I wasn’t going to work for him.

Strangely enough, this retired account still has 5294 followers, and the number keeps falling. As of today, 5294 also happens to be the number of followers I have on Mastodon, in the Fediverse.

Trust me, this is a much better place. Martin Holland keeps a list of verified media accounts on the platform that can be searched, filtered and exported for mass following.

I also maintain an account on Bluesky which I am not posting to at the moment since engagement has been way below Mastodon recently. Granted, it only has 3450 followers. I still read posts on the platform once a day and I may return in the future. Here is a starter kit with fellow authors.

iPhone-Preise fallen langsam

So langsam kommt Bewegung in die Amazon-Preise der neuesten iPhone-Generation. Vor Weihnachten waren sie noch so nachgefragt, dass der Preis stabil blieb. Aktuell sehe ich das iPhone 17 und das 17 Pro um 5% günstiger. Das macht schon mehr als 50 Euro aus. Das iPhone Air ist um mehr als 200 Euro gefallen.

Auch die neusten AirPods Pro 3 sind jetzt 10% günstiger zu haben als bei Apple. Dort bleiben die einmal angekündigten Preise bis zu nächsten Generation stabil.

Ob das dieses Jahr auch so bleibt, bezweifle ich angesichts der rapide steigenden Speicherpreise. Immerhin ist die aktuelle iPhone-Generation durch die Bank mit 256 GB ausreichend ausgestattet, sodass man nicht aufrüsten muss. Ich finde auch den technischen Abstand zur Vorgängergeneration mit nur 128 GB und 60 Hz-Display zu groß, um das alte Modell in Betracht zu ziehen.

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