Was haben wir mit AI erreicht?

Sehr viel.

Es ist viel einfacher, Fotos und Videos zu fälschen. Wir können Sozialgerichte mit einer Flut von Eingaben blockieren. Seminar- und Diplomarbeiten schreiben sich von selbst, Powerpoint produziert fertige Meeting Slides aus fünf Bullet Points und fasst die Ergebnisse der Besprechung wieder in fünf Bullet Points zusammen. Sachkenntnis lässt sich ganz einfach simulieren, bis zu dem Zeitpunkt, an dem man sie tatsächlich brauchen würde. Wir können IT-Systeme leichter attackieren und Roboter können Menschen viel effektiver töten.

Aber es ist nicht alles schlecht. Heute schrieb ein befreundeter Anwalt:

Ich habe heute zum dritten Mail einen Prozess gewonnen, einfach nur, weil sich die Gegenseite trotz drängender Hinweise des Gerichts von ChatGPT hat vertreten lassen. Mein Arbeitsaufwand war mehr oder weniger bei Null bei vollen Gebühren.

Eben kommt ein Schreiben einer Kollegin. Sie möchte sich in einem anderen Verfahren dringend vergleichen, weil ihr heute – einen Tag vor Termin – aufgefallen ist, dass ihre KI Anwendung im letzten Schriftsatz die Parteirollen (Antragstellerin/Antragsgegnerin) vertauscht und sie damit unwirksame Anträge gestellt und komplett falsch vorgetragen hat.

Manchmal gewinnt man und manchmal verlieren die anderen.

Ads and tracking on computer monitors

Ads and tracking have turned TVs into privacy nightmares. Both are so widespread among smart TVs that I’ve written a guide for avoiding them. One recommendation in that guide is to use a computer monitor. But in recent years, monitors have become more capable of pushing ads and tracking users.

Enshittifying everything. And with everything I mean everything that has a screen. Including your car.

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Data centers’ ‘oh s–t’ moment

The intensifying late-summer backlash against data centers is inspiring panic among some corners of the tech sector — amid fears that the industry is mishandling a political crisis that will stretch into 2028 and beyond.

So langsam dämmert es den Menschen, dass AI nicht nur Helmut in Marketing hilft, seine Emails zusammenzufassen, sondern dass die Infrastruktur dahinter ihre Lebensgrundlagen zerstört.

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Alternative für OneNote gesucht

Als Evernote immer nerviger wurde, bin ich auf OneNote umgestiegen. Nun wird Microsoft mit Copilot immer nerviger. Zeit über Alternativen nachzudenken.

Meine Anforderungen:

  • Cross Plattform: Muss mit iOS, Windows und Android funktionieren. Das schließt Apple Notes aus und aus praktischen Überlegungen auch Google Keep. (Alles, was bei Google kein Geld verdient, landet auf dem Friedhof.)
  • Automatische Synchronisation: Ich will nicht darüber nachdenken, wo der letzte Stand ist.
  • Kein Cloud-Service: Idealerweise läuft das mit bereits vorhandenen, verteilten Dateisystemen wie OneDrive oder Dropbox.
  • Text-Notizen ohne Formatierung, dazu Dateianhänge (PDF)

Open Source bevorzugt. Was würdet Ihr benutzen?

Update: Ich habe jetzt OneNote in Obsidian (über ein Plugin) importiert, dann die Verzeichnisse mit Markdown-Dateien (.md) in iA Writer angeschaut und schließlich in Joplin importiert. Joplin kann nativ mit OneDrive synchronisieren. Joplin kann Markdown auch wieder elegant exportieren, sodass ich hier beweglich bleibe.

Nasser Hund ist glücklicher Hund

Vorher, nachher

Seit dieser Woche läuft Charlie auch außerhalb umzäunter Grundstücke frei und ohne Schleppleine. Voraussetzung dafür war, dass sie zuverlässig kommt, wenn ich sie rufe. Das habe ich durch eine Kombination aus Belohnung und dem Quietschi aus dem Bauch von Buddy (dem ersten) erreicht.

Und das heißt, sie kann jetzt durch die Versickerungsmulden der Regenwasserbewirtschaftungsanlage der TU Darmstadt preschen. Danach ist sie pudelnass und glücklich.

Surface Laptop 7 im Abverkauf

Vor zwei Jahren habe ich einen Surface Laptop mit Snapdragon X Elite getestet und war schlicht begeistert. Am Ende hat sich dann der Yoga 7X mit dem selben Prozessor als #stuffthatworks durchgesetzt, aber das tut der Begeisterung für diese Gattung von Maschinen keinen Abbruch: leicht, ausdauernd, schnell. Nun geht eine neue Generation mit Snapdragon X2 Elite an den Start und die erste Generation kommt in den Abverkauf.

Amazon hat wie man sieht mittlerweile einen Preisverlauf eingebaut. Man kann also sehr gut sehen, wie volatil die Preise für Laptops gerade sind. In den letzten 30 Tagen war derselbe Rechner auch schon mal fast 500 Euro teurer, das neue Modell kostet aktuell sogar 800 Euro mehr, bei gleichem Speicherausbau mit 16 GB RAM und 512 GB Storage.

(Ein Netzteil ist mittlerweile nicht mehr enthalten, aber jedes USB-C Netzteil mit 65 W PD funktioniert bestens.)

Fritzhole statt Pihole

Ich habe meine Fritzbox auf das Labor der Version 8.50 aktualisiert und nutze nun den DNS-Filter in dieser Software. Das funktioniert einwandfrei und ich konnte nun den letzten Server in meinem Netzwerk abschalten. Was nicht läuft, muss nicht betrieben und abgesichert werden.

Ich benutze aktuell drei Filterlisten. Das ist vielleicht ein bisschen Overkill:

Außerdem habe ich einige Domains von Apple und Microsoft whitegelistet, weil ich dort Kunde bin und mir die Dienste nicht zerschießen will.

Apple Watch 4 #stuffthatworks

Meine Apple Watch 8 hatte Probleme, den ganzen Tag durchzuhalten. Ein kurzer Check ergab, dass die Batterie weniger als 80% Kapazität hatte, der magische Punkt, an dem Apple einen Batteriewechsel empfiehlt. Nun habe ich gelernt, dass diese Apple Watch kein Update mehr auf watchOS 27 erhalten wird. Da schien mir diese Investition wenig sinnvoll.

Source: Apple

Dann habe ich mich erinnert, dass ich noch eine Apple Watch 4 in Reserve habe. Batteriekapazität 93%. Seit einem Monat trage ich die nun und ich vermisse eigentlich nichts. Sie ist wegen des Edelstahlgehäuses etwas schwerer und sie hat kein Always-On-Display aber sie hat eine phänomenale Batterielaufzeit. Wenn ich sie abends auf die Ladestation lege, dann ist sie immer noch mehr als halb voll.

Gestern ist mir aufgefallen, dass sie keinen Kompass hat. Ein Feature, dass ich offenbar vorher nie genutzt habe.

Letztes Jahr habe ich mir zu Weihnachten eine neue Batterie für das iPhone 14 Pro gegönnt. Die hat immer noch eine Kapazität von 100%. Das iPhone kriegt ein Update auf iOS 27 und ich muss mich nicht grämen, dass es niemals Siri AI bekommen wird. Europa ist ja sowieso nicht würdig. 😈

Nun bin ich also mit einer acht Jahre alten Apple Watch und einem vier Jahre alten iPhone unterwegs. Und fein damit.

Trick 17

Ein (Metall-)Löffel auf dem Touchpad gaukelt der Software vor, da sei ein Benutzer. Screensaver springt nicht an, Rechner wird nicht gesperrt, Teams-Status bleibt “Online”. (Ist mir heute zugetragen worden aus der Überwachungshölle.)

Allerdings gibt es schlauere Rechner:

Und potente Touchpads:

FlightDial for Apple Watch

FlightDial turns your wrist into a radar screen. Real aircraft, drawn on an analog dial at their true bearing and distance from you.

The dial turns with your compass, so a plane at 10 o’clock on screen is a plane at 10 o’clock in the sky. Look up and it is there. One crossing the centre of the dial is about to pass overhead, and your wrist taps before it does.

Installs directly from the App Store on Apple Watch. No iPhone app needed.

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Google Maps Rezensionen

Immer erst den Review-Tab auf Löschungen prüfen

Nachdem ich vorgestern eine unschöne Erfahrung mit einem Review gemacht habe, habe ich noch drei Sachen gelernt:

  • Manche Geschäftsinhaber lassen schlechte Bewertungen löschen. Dabei behaupten sie einfach, das sei Difamierung und der Reviewer sei ja gar kein Kunde gewesen. Google hat die Löschung jedoch binnen einem Tag zurückgenommen, weil ich noch eine Quittung hatte.
  • Wortwart schreibt: “Learning: Vor dem Besuch erst den Rezensions-Tab öffnen und nachsehen, ob das betreffende Unternehmen aus rätselhaften Gründen ständig diffamiert wird.”
  • Axel Gutmann schreibt: “Diese Google-Rezensions-Entfernung ist ja eine aufstrebende Branche. Kaum eine Woche ohne Angebot im Firmenpostfach. Der aktuelle Satz liegt wohl bei 12€ pro erfolgreich entfernter Bewertung.”

Ich halte dieses Bemühen, jede Kritik zu unterdrücken, für kontraproduktiv. Im Schitt vier Sterne sind eine gute Bewertung, fast fünf Sterne sind dagegen wahrscheinlich geschönt. Das betrifft übrigens auch Amazon.

Was Geschäftsinhaber auch vergessen: Der Streisand-Effekt erzeugt viel zu viel Aufmerksamkeit für diese Bemühungen. Aus 47 Likes wurden binnen einem Tag über 100.

Allerdings sind Google-Bewertungen mittlerweile so wertlos wie die Suchergebnisse der ersten Seite. Alles geschönt, die negativen Bewertungen werden gar nicht angezeigt. Rollt man durch sämtliche 100+ Rezensionen durch, sieht man nur Lobhudeleien, ein mächtig verzerrtes Bild der Realität.

Google ist offensichtlich in die vorletzte Phase der Enshittification eingetreten.

Charlie ist glücklich

Meine Wunschliste ist jetzt erst mal leer. Herzlichen Dank, Adalbert. Nach den guten Erfahrungen mit dem Classic Kong habe ich mir diesen Ring vom selben Hersteller für sie gewünscht. Ich werde berichten, wie widerstandsfähig der ist.

Der Tipp mit dem Kaffeeholz ist auch angekommen. Neulich gab es das bei Feinkost Albrecht, aber die Scheffin hat nicht zugegriffen, weil Charlie vorher bereits einen Ast geschreddert hatte und sich anschließend übergeben hat. Sie ist wirklich ein Zerstörer, aber nur mit Dingen, die wir ihr geben! Letzte Woche war sie zweimal gut vier Stunden allein und hat das Haus nicht umdekoriert.