Nachdem ich jetzt gelernt habe, wie man Screenshots auf einem Kindle anfertigt (man berührt zwei gegenüberliegende Ecken), will ich euch noch zeigen, was mich vor 16 Jahren dazu gebracht hat, meinen ersten Kindle zu kaufen. Das war damals die zweite Generation.
Wenn man ein Wort auswählt, kann man es in den eingebauten Wörterbüchern nachschlagen. Da ich damals vor allem Bücher in englischer Sprache gekauft habe, konnte ich so meinen Wortschatz ganz bequem erweitern. Ich verstehe fast alle Wörter, die ich lese, aber eben nicht alle. Und so kann man schnell spicken, ohne sich erst ein Wörterbuch hervorzukramen.
Ursprünglich haben wir von jeder USA-Reise Stapel von Büchern nach Hause geschleppt, weil sie dort eben viel billiger sind. Über Kindle eröffnete sich das dann auch direkt von Deutschland aus. Project Hail Mary, ein sensationelles Buch übrigens, kostet als Kindle-Ausgabe in Englisch gerade einmal 9 Euro. Für die deutsche Übersetzung als Taschenbuch werden 18 Euro aufgerufen.
Normalerweise lade ich Dateien über amazon.de/sendtokindle auf mein Kindle. Das unterstützt eine ganze Reihe von Dateiformaten und bis zu 200 MB pro Datei: PDF, DOC, DOCX, TXT, RTF, HTM, HTML, PNG, GIF, JPG, JPEG, BMP, EPUB. Dabei habe ich bisher PDF gemieden und werde das in Zukunft häufiger nutzen, weil diese Dateien bereits formatiert sind und nicht mehr an Kindle angepasst werden. EPUB dagegen benutze ich häufig.
Mit dem neuesten Kindle Scribe Colorsoft ziehen nun direkte Cloudverbindungen zu Google und Microsoft ein. Man kann nun Dateien direkt zwischen den Clouds von Google und Microsoft auf der einen Seite und Amazon auf der anderen Seite austauschen. Wichtig ist dabei zu verstehen, dass man nicht Google oder Microsoft statt Amazon verwenden kann.
Ähnlich verhält sich das auch bei den Notizbüchern. Kindle Scribe kann keine OneNote-Notizbücher bearbeiten, sondern nur Notizen dorthin exportieren. Das ging bisher bereits als PDF per Email, nun aber auch direkt in OneNote-Notizbücher. Kindle legt dazu ein neues Notizbuch an und schreibt dort hinein.
Was mir noch unklar war: Neben dem Kindle Scribe Colorsoft gibt es auch ein neues Scribe ohne Farbbildschirm, aber im neuen Design mit neuem Prozessor. Das ist dann die dritte Generation von Scribe, nach den sehr ähnlichen Geräten aus 2022 und 2024. In meinem 2022er Scribe ist die Verbindung zu Google und Microsoft (noch?) nicht aufgetaucht.
As promised, Microsoft is now beginning its effort to reduce and remove Copilot branding across Windows 11, with the latest Notepad update for Insiders outright removing the Copilot icon and phrasing. Now, the AI menu is simply called “writing tools,” and maintains the same functionality as before.
Additionally, Microsoft has also removed references to AI in the Settings area in Notepad. Now, the ability to turn on or off these AI powered writing tools are now listed under “Advanced features.”
If you were hoping that Microsoft might actually dial back their efforts to force feed AI, you were clearly mistaken.
I use Notepad quite a lot, just without all the crap that Microsoft keeps piling on:
Kindle Scribe (links) und Kindle Scribe Colorsoft (rechts)
Seit Dienstag gibt es den neuen Kindle Scribe Colorsoft auch in Deutschland zu bestellen. Heute kam er an, in der kleineren Version mit 32 GB Speicher. Der Rahmen um das Display ist nun auf allen Seite gleich breit und erinnert deshalb eher an ein iPad, die breite Daumenauflage auf einer Seite ist verschwunden.
Kindle Scribe (links) und Kindle Scribe Colorsoft (rechts)
Wie man sieht, ist das Farbdisplay in der Standard-Einstellung etwas dunkler, was sich aber durch das Frontlight korrigieren lässt. Beide Geräte haben ein E-Ink-Display und funktionieren damit bei jeder Beleuchtung, auch im direkten Sonnenlicht. Mit der Auflösung von 300 dpi ist die Schrift knackscharf. Der Kindle Scribe Colorsoft hat darüber eine Schicht für die Farbdarstellung, die wegen der Matrix unterschiedlicher Farben nur 150 dpi auflöst.
Wenn man ganz dicht an das Display heranzoomt, dann sieht man dieses Raster. Beim Lesen stört es erfreulicherweise nicht:
Kindle Scribe Colorsoft scheint einen wesentlich schnelleren Prozessor zu haben. Das merkt man vor allem, wenn man PDFs liest. Die Farbdarstellung ist eher blass; man darf dort keine Magazin-Qualität erwarten:
Ich habe auf dem alten Kindle Scribe nie PDFs gelesen, beim Colorsoft dagegen werde ich das probieren. Hilfreich ist da für mich die Einbindung von Microsoft OneDrive, so dass ich die Dateien direkt von dort importieren kann. Das muss ich erst noch testen.
Kindle Scribe (links) und Kindle Scribe Colorsoft (rechts)
Die Rückseite ist wie bereits vorher mit vier kleinen Füßchen versehen, damit das Gerät auf dem Tisch nicht herumrutscht. Sehr angenehm. Die bisherige Zurückhaltung beim Branding hat Amazon aufgegeben. Sowohl vorne als auch hinten prangt jetzt ein Kindle-Logo. Das ist verschmerzbar.
Soweit die ersten Eindrücke. Jetzt muss ich ausgiebig herumspielen. 😊
PS: Meine Motivation für ein Kindle Scribe ist nur zum Teil, dass ich darauf auch schreiben kann. Ich benutze das Gerät vor allem zum Lesen. Und wenn ich mich mit einem Buch hinsetze, dann will ich lesen lesen lesen. Das funktioniert bei mir mit einem Kindle besser als mit einem iPad, weil ich nicht in Versuchung komme, zwischendurch etwas anders zu machen.
Kindle Oasis (links) und Kindle Scribe Colorsoft (rechts)
Ich bin beim Lesen konzentriert und lese sehr flott. Vor dem Scribe war der Oasis mein Lieblingsgerät, weil er sich so gut einhändig hielt und noch Tasten zum Blättern hatte. Ich schreibe das in der Vergangenheitsform, weil Amazon den Oasis eingestellt hat. Ich empfehle ihn aber immer noch sehr, wenn man einen gebraucht findet. Oasis hat einem 7″-Bildschirm, die “normalen” Kindles hatten nur 6″ Diagonale. Beim Scribe Colorsoft sind es nun 11″. Das hat zur Folge, dass ich selten blättern muss und einfach besser lese. Wenn ich die Schriftgröße für mich korrekt einstelle, sind die Zeilen beim Oasis sehr kurz. Beim Scribe muss Kindle seltener Wörter trennen und kann die Buchstabenabstände besser optimieren.
Mittlerweile hatte ich Gelegenheit, die Geräuschunterdrückung auch in der Praxis zu testen und nicht nur unter Laborbedingungen. Im Auto habe ich es als Beifahrer auf der Autobahn getragen und dabei ganz leise Musik gehört. Gleichmäßige Brummgeräusche sind die optimalen Bedingungen für ANC. Gestern dann haben Holzarbeiter auf einem Nachbargrundstück Baumreste geschreddert und Wurzeln ausgefräst. Ich habe davon praktisch nichts gehört. Die Geräuschunterdrückung hat in beiden Fällen meine Erwartungen mehr als erfüllt.
Das Update heute brachte dann auch eine Überraschung: Jabra Plus hat die neue Software anscheinend bereits im Hintergrund übertragen. Die Installation lief nämlich anders als bei der älteren Software Jabra Sound+ in einer Minute durch. Der Ablauf war:
Pushnachricht: Wir haben ein Update. Verbinde dein Headset.
Eingeschaltet und in Jabra Plus geschaut. Zunächst kein Update erkennbar.
Dann die Meldung: Wir können jetzt installieren, dauert weniger als 1 Minute.
Und so war es dann auch. Top!
Dieses Headset ist nun das beste Pferd im Stall. Kompakt und für ein Over-Ear Headset kompakt und leicht. Ich kann es stundenlang tragen, ohne dass es mich nervt. Obwohl es keinen Mikrofonbügel hat, nimmt es meine Sprache wunderbar auf. Das Einzige, was noch schreckt, ist der hohe Preis.
I have a feeling that everyone likes using AI tools to try doing someone else’s profession. They’re much less keen when someone else uses it for their profession. I fall into the same trap as everyone else. I recognise, and admit to, my own bias.
So, bias in hand, allow to me to plough ahead with some opinions.
Every time you open LinkedIn in a Chrome-based browser, hidden JavaScript silently scans your computer for installed software without your knowledge, without your consent, and without a single word in LinkedIn’s privacy policy.
A revealing investigation conducted by the European advocacy group Fairlinked e.V., under the campaign name “BrowserGate,” has uncovered what researchers describe as one of the largest corporate espionage and data breach scandals in digital history.
Microsoft’s LinkedIn, the world’s largest professional networking platform with over one billion users, is running covert code that probes visitors’ browsers for thousands of installed extensions, compiles the results, encrypts them, and transmits everything back to LinkedIn’s servers and to third-party companies.
I stopped using LinkedIn because the cringe was unbearable. As it turns out, this was a clever choice.
Ich war vor Jahren ein wahrer Freund von Edge, Bing und Outlook.com. Schlank, schnell, nicht so überladen. Das habe ich alles mittlerweile ersetzt. Aber es kommt dennoch vor, dass ich ab und zu was in Edge testen will.
Ich bin auch schon gewohnt, dass Edge dann sofort versucht, sich als Default Browser zu installieren, die Suchmaschine zurück auf Bing zu setzen und überhaupt sämtliche von mir gewählten Datenschutzeinstellungen auf die “empfohlenen” Einstellungen zurückzusetzen.
Aber gestern gab es was Neues. Edge würgt Duckduckgo ab. Ich habe darauf hin Edge abgewürgt.
Update: Ich habe noch mal weitergeforscht. Erst die Duckduckgo Extension entfernt und dann neu installiert. Das hat Edge ebenfalls nicht gepasst:
Der Zweck dieser Erweiterung ist, Microsoft daran zu hindern, immer wieder Bing als Suchmaschine einzustellen. Microsoft stellt sich also ausdrücklich gegen den Wunsch des Nutzers.
Nach der Aktivierung folgt der nächste Versuch, mir ein Beinchen zu stellen. Fucking hell!
Nun ist DuckDuckGo erneut aktiviert und funktioniert wieder. Muss ich jetzt auf allen meinen Rechner nachziehen. Danke, Edge.
Copilot is for entertainment purposes only. It can make mistakes, and it may not work as intended. Don’t rely on Copilot for important advice. Use Copilot at your own risk.
Manchmal sind einfache Fragen nur durch einen Aufsatz zu beantworten. Und deshalb bekam ich auch viel Post von Reply-Guys. Die waren gar nicht notwendig, weil ich schon sehr viel auf dem Thema herumgedacht habe.
Ich hätte übrigens auch für “schlechter” gestimmt.
Seit Frau Brandlinger gestorben ist, halte ich Ausschau nach einer würdigen Nachfolgerin und bin noch nicht fündig geworden. Wir sind aber nicht ohne Hund, sondern wir kümmern uns um Hunde anderer Menschen. Auf dem Bild oben sieht man vier davon.
Links unten ist Wilma, der Montagshund. Ein absolutes Prachtexemplar von Mischlingshündin, der es gut geht in ihrer Familie. Nur am Montagmorgen hat sie frei und dann holen wir sie. Direkt darüber Pattu, unser Freitagshund, der mich davon überzeugt hat, dass ich keinen Rüden will. Er ist auch schon 14 Jahre alt, aber immer noch sehr munter unterwegs.
Rechts oben ist Nelly. Sie ist ein absoluter Knaller und zieht fremde Menschen an, weil sie so putzig läuft. Sonst würde sich junge Studentinnen kaum mit mir altem Knacker abgeben. Mit Nelly laufen wir, weil die Halter gerade vorübergehend schlecht zu Fuß sind. Und an diesem Wochenende haben wir eine Magyar Vizsla aufgenommen, damit sie keine anstrengende Reise unternehmen muss. Wir kennen sie vom Welpenalter an und sie ist schnell zur Ruhe gekommen.
Die Suche geht weiter. Frau Brandlinger war ein Scheidungshund, der nicht mehr in die Lebenssituation passte. Und ich bin zuversichtlich, dass es noch mehr solche Fälle gibt. Ideal wäre eine dreijährige Retriever-Hündin, Golden bevorzugt.