
Gestern schrieb mir ein Leser:
Hallo Volker, du testest zur Zeit den Kindle Scribe in aller Ausführlichkeit. Ein wesentliches Einsatzgebiet für mein iPad ist die Nutzung als elektronisches Notenblatt 🎼
Mich interessiert, ob sich der Kindle auch als Anzeige für Musiknoten eignen würde.
Könntest du das testen? Ich würde dir ein paar Notensätze als PDF zuschicken, damit du prüfen kannst, ob das nutzbar ist?
Es kommt dabei auf 2 Dinge an: Ablesbarkeit im Abstand von etwa 80-100 cm. Geschwindigkeit beim Blättern von Seiten.
Genau das habe ich dann getestet und wir sind zu dem Schluss gekommen, dass das sehr gut funktioniert. Die Darstellung ist mit 300 dpi knackscharf, das Umblättern geht zügig. Ich habe die Notenblätter durch die Amazon Pipeline geschickt, d.h. sie über amazon.de/sendtokindle hochgeladen. Man kann dann auf den Noten selbst seine handschriftlichen Notizen machen.

Vorteile hat der Kindle nur insofern, dass er für die Anzeige keinen Strom verbraucht und auch im hellen Sonnenlicht bestens ablesbar ist. Beim iPad gibt es bessere Möglichkeiten zum Weiterblättern, etwa per Bluetooth angeschlossene Fußschalter zum Weiterblättern. In einer umfangreichen Partitur kann man auch wesentlich schneller navigieren.
Für die Notizbücher des Kindle Scribe gibt es eine Vorlage für Noten, mit der man eigene Kompositionen notieren kann. Auch hier ist es hilfreich, dass das Display für Stunden eingeschaltet bleiben kann. Diese Vorlagen lassen sich auf einzelne Seiten oder ein ganzes Notizbuch anwenden. Seiten lassen sich innerhalb eines Notizbuch oder zwischen Notizbüchern verschieben.

Praxistipp und #reklame: Für diesen Anwendungsfall braucht man keineswegs das neueste Modell. Ein wiederaufbereitetes 2022er Scribe tut es ebenfalls und das kostet vorübergehend nicht mal ein Drittel. Das hat ebenfalls 300 dpi Auflösung und mit 10,5″ ein nur unwesentlich kleineres Display.
Dazu habe ich heute noch ein schönes Video gefunden, dass ein paar Tipps zum Kindle Scribe gibt:
























