
Ich habe lange auf dem Thema Wallbox rumgedacht, obwohl wir eigentlich nur eine mobile Box brauchen. Der erste Schritt war die Installation einer CEE16-Steckdose. Die Strippenzieher des Glasfaseranbieters haben uns freundlicherweise ein von uns gestelltes dickes Stromkabel mit verbuddelt und das hat der Elektriker heute angeschlossen.
In diese Steckdose könnte ich jetzt stromhungrige Maschinen bis zu einer Leistung von 11 kW anschließen. Das Kabel taugt auch für 22 kW, aber dafür habe ich aktuell keine Verwendung.
Nach ein bisschen Recherche habe ich mir den Hersteller dé ausgeguckt. Der hat eine große Vielfalt von Ladegeräten von ICCB (Ladeziegel) bis Mehrfach-Wallboxen. Und das geht schon bei 140 € los, inklusive Ladekabel und Typ-2-Stecker fürs Auto. Ich habe mich für eine “richtige” Wallbox entschieden, die weniger als 300 € kostet. Wichtig war mir, dass sie §14a EnWG unterstützt. Das ist seit Anfang 2024 Pflicht. Damit kann der Netzbetreiber “dimmen”, wenn das Netz leidet. Es gibt diese Wallbox mit verschiedenen Kabellängen von 5 bis 15 Meter. Und hier ist die Länge ab Wallbox gemeint und nicht die gesamte Länge inklusive Zuleitung. Da lockt eine Falle. Kabel sind teuer und manche Geräte werden von CEE-Dose bis Typ-2 gemessen. Wir haben uns für 10 Meter entschieden, weil das Kabel dann locker an der Wand nach unten und einmal um das Auto rum und wieder hoch bis zur Ladebuchse reicht, ohne dass es kneift.

Die Wallbox speichert alle Ladevorgänge der letzten drei Jahre und zählt auch den Stromverbrauch seit Inbetriebnahme. Sie kommt mit drei RFID-Dongles zum Freischalten der Box und sich lässt sich per 2,4-GHz-WLAN verbinden. Diese Funktionen nutzen wir nicht, aber es ist gut zu wissen, dass es sie gibt.
Zwei praktische und einfache Einstellungen direkt an der Box sind die Anpassung der Stromabnahme zwischen 6 und 16 A und die Festlegung einer späteren Startzeit. Dafür muss man keine App bemühen. Aber man kann. 😊
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