Apple Watch 4 #stuffthatworks

Meine Apple Watch 8 hatte Probleme, den ganzen Tag durchzuhalten. Ein kurzer Check ergab, dass die Batterie weniger als 80% Kapazität hatte, der magische Punkt, an dem Apple einen Batteriewechsel empfiehlt. Nun habe ich gelernt, dass diese Apple Watch kein Update mehr auf watchOS 27 erhalten wird. Da schien mir diese Investition wenig sinnvoll.

Source: Apple

Dann habe ich mich erinnert, dass ich noch eine Apple Watch 4 in Reserve habe. Batteriekapazität 93%. Seit einem Monat trage ich die nun und ich vermisse eigentlich nichts. Sie ist wegen des Edelstahlgehäuses etwas schwerer und sie hat kein Always-On-Display aber sie hat eine phänomenale Batterielaufzeit. Wenn ich sie abends auf die Ladestation lege, dann ist sie immer noch mehr als halb voll.

Gestern ist mir aufgefallen, dass sie keinen Kompass hat. Ein Feature, dass ich offenbar vorher nie genutzt habe.

Letztes Jahr habe ich mir zu Weihnachten eine neue Batterie für das iPhone 14 Pro gegönnt. Die hat immer noch eine Kapazität von 100%. Das iPhone kriegt ein Update auf iOS 27 und ich muss mich nicht grämen, dass es niemals Siri AI bekommen wird. Europa ist ja sowieso nicht würdig. 😈

Nun bin ich also mit einer acht Jahre alten Apple Watch und einem vier Jahre alten iPhone unterwegs. Und fein damit.

Trick 17

Ein (Metall-)Löffel auf dem Touchpad gaukelt der Software vor, da sei ein Benutzer. Screensaver springt nicht an, Rechner wird nicht gesperrt, Teams-Status bleibt “Online”. (Ist mir heute zugetragen worden aus der Überwachungshölle.)

Allerdings gibt es schlauere Rechner:

Und potente Touchpads:

FlightDial for Apple Watch

FlightDial turns your wrist into a radar screen. Real aircraft, drawn on an analog dial at their true bearing and distance from you.

The dial turns with your compass, so a plane at 10 o’clock on screen is a plane at 10 o’clock in the sky. Look up and it is there. One crossing the centre of the dial is about to pass overhead, and your wrist taps before it does.

Installs directly from the App Store on Apple Watch. No iPhone app needed.

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Google Maps Rezensionen

Immer erst den Review-Tab auf Löschungen prüfen

Nachdem ich vorgestern eine unschöne Erfahrung mit einem Review gemacht habe, habe ich noch drei Sachen gelernt:

  • Manche Geschäftsinhaber lassen schlechte Bewertungen löschen. Dabei behaupten sie einfach, das sei Difamierung und der Reviewer sei ja gar kein Kunde gewesen. Google hat die Löschung jedoch binnen einem Tag zurückgenommen, weil ich noch eine Quittung hatte.
  • Wortwart schreibt: “Learning: Vor dem Besuch erst den Rezensions-Tab öffnen und nachsehen, ob das betreffende Unternehmen aus rätselhaften Gründen ständig diffamiert wird.”
  • Axel Gutmann schreibt: “Diese Google-Rezensions-Entfernung ist ja eine aufstrebende Branche. Kaum eine Woche ohne Angebot im Firmenpostfach. Der aktuelle Satz liegt wohl bei 12€ pro erfolgreich entfernter Bewertung.”

Ich halte dieses Bemühen, jede Kritik zu unterdrücken, für kontraproduktiv. Im Schitt vier Sterne sind eine gute Bewertung, fast fünf Sterne sind dagegen wahrscheinlich geschönt. Das betrifft übrigens auch Amazon.

Was Geschäftsinhaber auch vergessen: Der Streisand-Effekt erzeugt viel zu viel Aufmerksamkeit für diese Bemühungen. Aus 47 Likes wurden binnen einem Tag über 100.

Allerdings sind Google-Bewertungen mittlerweile so wertlos wie die Suchergebnisse der ersten Seite. Alles geschönt, die negativen Bewertungen werden gar nicht angezeigt. Rollt man durch sämtliche 100+ Rezensionen durch, sieht man nur Lobhudeleien, ein mächtig verzerrtes Bild der Realität.

Google ist offensichtlich in die vorletzte Phase der Enshittification eingetreten.

Charlie ist glücklich

Meine Wunschliste ist jetzt erst mal leer. Herzlichen Dank, Adalbert. Nach den guten Erfahrungen mit dem Classic Kong habe ich mir diesen Ring vom selben Hersteller für sie gewünscht. Ich werde berichten, wie widerstandsfähig der ist.

Der Tipp mit dem Kaffeeholz ist auch angekommen. Neulich gab es das bei Feinkost Albrecht, aber die Scheffin hat nicht zugegriffen, weil Charlie vorher bereits einen Ast geschreddert hatte und sich anschließend übergeben hat. Sie ist wirklich ein Zerstörer, aber nur mit Dingen, die wir ihr geben! Letzte Woche war sie zweimal gut vier Stunden allein und hat das Haus nicht umdekoriert.

Frisierte Bewertungen

So eine Bewertung mit 4.9 Punkten sieht auf Anhieb doch ganz prima aus, nicht wahr. Wenn man dann genauer hinschaut, dann sieht man, dass der Anbieter bis zu 50 Bewertungen hat löschen lassen. Unter anderem meine:

Google führt dazu aus:

We received a complaint that your review is defamatory under German law. Your review is removed for now, because German courts have set a low threshold for businesses to challenge reviews as defamatory. For example, businesses can simply claim that they cannot verify that you were a customer (for example, they have no record of a transaction) and unless there is evidence to the contrary, courts may order platforms to remove the review. To show that you were a customer and reinstate your review, use the appeals option below under “What you can do next”.

Es ist für mich einfach, nachzuweisen, dass ich ein Kunde bin. Schließlich habe ich Lieferscheine und Rechnungen.

Ich finde, das passt alles wunderbar zusammen.

Update: Google schreibt mir heute, dass sie meinem Einspruch stattgegeben haben.

Mein Review ist damit wieder online und immerhin schon 66 mal geliked worden, 19 mehr als vor der Löschung. Streisand-Effekt.

Wero nun auch bei N26

Wero, die Europäische Zahlungslösung, wird nun auch von N26 unterstützt. Wer will, kann mir nun an meine Email-Adresse vowe@vowe.net (oder meine Handynummer) Geld schicken. Das geht “schon immer” mit PayPal und nun auch mit Wero. Ein Schritt zu mehr Unabhängigkeit.

N26 ist hier ein Nachzügler. Die Deutsche Bank mit ihren Marken Postbank und Norisbank, die Sparkassen und Volksbanken, die ING usw. sind schon länger dabei.

From my inbox

Marcel hat Charlie eine Beißwurst geschenkt. Die ist aus Feuerwehrschlauch gefertigt und ich hoffe, dass Charlie nun darauf herumkaut, statt dem Buddy ein Ohr abzubeißen oder Schlimmeres anzustellen.

Danke, Marcel!

Update: (30 Minuten später) Feuerwehrschläuche sind auch nicht so unzerstörbar wie angepriesen. 🤦‍♂️

Das Thema bleibt schwierig. Charlie formt jedes Holz in Streichölzer um, schluckt sie runter und kotzt sie ein paar Stunden später wieder aus. “Stöckchen” müssen wir ihr deshalb abnehmen. Die Beißwurst ist jetzt etwas angegriffen, aber noch lange nicht restlos zerstört.

Warum einfach?

Ich habe mittlerweile so einen Hals, wenn es um IT im Dienste des Bürgers geht. Wir haben einen Personalausweis, mit dem man sich sicher für jeglichen Service anmelden kann. Dazu muss ich jedesmal den Ausweis mit der AusweisApp 2 scannen und eine selbstgewählte PIN eingeben. Da die Implementierung mit einer zusätzlichen App zu kompliziert ist, hat sich das Land Hessen damals eine “HessenID” ausgedacht. Username, Passwort, also bumm-bumm-einfach, dafür aber gar nicht sicher.

Damit das nicht jedes Bundesland nachbauen muss, wurde die bundID erschaffen. Username, Passwort, bumm-bumm-einfach, dafür aber gar nicht sicher. Geschenkt.

Wie oft brauch ich sowas? Äußerst selten, weil es ja gar nicht so viele Vorgänge gibt, die von der bundID unterstützt werden. Und jetzt droht mir ITZBund (Informations Technik Zentrum Bund) an, meine bundID wieder zu löschen, wenn ich sie nicht benutze. Was ist damit gewonnen? Speicherplatz?

Ja, ich bin sicher, es gibt irgendeine Vorschrift, die bestimmt, dass das so richtig ist. Aber wo kommt die her? Wir schaffen uns so einen Blödsinn ständig neu.

Where to get help from AI

Daniel Miessler:

    Think very carefully about where you get help from AI. I think of it as Job vs. Gym.

    • If we’re working a manual labor job, it’s fine to have AI lift heavy things for us because the actual goal is to move the thing, not to lift it.
    • This is the exact opposite of going to the gym, where the goal is to lift the weight, not to move it.

    Für mich ist Schreiben “gym work”. Es trainiert mein Hirn. Völlig sinnlos, dass von einem Automat erledigen zu lassen. Schreiben unterstützt denken. Erst wenn ich den Gedanken sehe, ist er fertig. Das kann ich nicht delegieren.