Stephan Weber hat eine Verbesserung in der TK Ident App entdeckt und kommentiert: Die Freischaltung läuft erst nach 12 Monaten ab. Das habe ich gleich mal geprüft und dabei gesehen, dass die Gültigkeit dort auch grob angezeigt wird. Besser wäre ein konkretes Datum, aber “drei Monate” reicht mir, dass ich nicht bei der nächsten Verwendung wie ein begossener Pudel da stehe.
Nun habe ich die Gültigkeit vor Fälligkeit verlängert und einen Eintrag für Anfang August 2027 im Kalender hinterlassen, der mich daran erinnert, die Gültigkeit erneut zu verlängern. Damit kann ich leben.
Die Techniker Krankenkasse hat es geschafft, ihre App noch einmal schwieriger zu machen. Man kann nun nämlich keine Screenshots mehr machen.
Wozu Screenshots? Das war eine willkommene Krücke, um ein Medikament in der Apotheke abzuholen. Die TK hat sich das nämlich so vorgestellt: Der Versicherte geht in die Apotheke und zeigt dort das Rezept vor. Der Apotheker scannt den QR Code und händigt die Medikamente aus. Dort gab es bisher drei Hürden:
Man muss sich zunächst erfolgreich in der App anmelden. Dazu hatte ich schon geschrieben.
Dann sucht man im Service-Menü den Eintrag für das E-Rezept. Auf der Frontseite der App ist dafür kein Platz.
Bevor man das E-Rezept anzeigen kann, wechselt die TK App in die gesonderte TK Ident App, wo man sich erneut anmelden muss.
Die beiden Anmeldungen lassen sich nach erfolgreicher Freischaltung per FaceID öffnen. So weit so gut. Der Pferdefuß ist die Freischaltung, denn dafür benötigt man Service-Pins, die nicht einmal dauerhaft gültig sind. Ich habe davon erzählt.
Dummerweise erlischt die Freischaltung in der TK Ident App alle sechs Monate. Man steht also ggfls. in der Apotheke, will sein Rezept vorzeigen und nach diversen Taps und zwei FaceIDs wird man dann zur Freischaltung aufgefordert, für die man Gesundheitskarte oder Perso nebst der passenden PINs bereithalten muss.
Wenn ich die Gesundheitskarte dabei hätte, dann würde ich die direkt in der Apotheke einlesen lassen, n’est-ce pas?
Also checkt man sein Rezept besser, bevor man dran ist und macht geschwind einen Screenshot vom QR Code, damit man nicht den ganzen Laden aufhält. Aus die Maus, geht nicht mehr.
Es sei denn, man hat zwei Handys und fotografiert das eine mit dem anderen.
Spannende Studie von Prof. Buxmann, TU Darmstadt zum Thema “Wie blickt Deutschland auf Künstliche Intelligenz?”:
Besonders bemerkenswert ist der Zusammenhang zwi- schen Wissen und Sorgen um den eigenen Arbeitsplatz. Ausgerechnet diejenigen, die sich intensiv mit KI beschäf- tigen, erwarten häufiger tiefgreifende Veränderungen ih- rer beruflichen Tätigkeit. Fundiertes Wissen führt also nicht automatisch zu größerer Gelassenheit; es schärft eher den Blick darauf, welche Tätigkeiten künftig auto- matisiert oder grundlegend verändert werden könnten.
Ich habe diese Woche mehrere sehr liebe Mails mit jemandem ausgetauscht, der seinen Hund Ende April verloren hat. Er hatte sich sehr über dieses Video gefreut. Dabei hat er mir etwas geschildert, das ich nachempfinden kann:
Seit dem kommen wir an keinem Hund mehr vorbei, ohne dass wir mit den Frauchen und Herrchen ins Gespräch kommen und die Hundis streicheln müssen. Wir sind immer noch in Trauer und brauchen noch ein wenig Zeit, bis wir uns dann wieder ein Familienmitglied mit Fell holen.
Uns ging es genauso. Deshalb hatten wir unsere Wochentagshunde. Das hilft ungemein bei der Erkenntnis, dass alle Hunde toll sind und dass man sich nicht zu lange in Trauer verzehren sollte.
Yuval Noah Harari is a big-ideas guy. He’s known for writing best-selling books that tackle broad sweeps of history. Harari’s most popular book “Sapiens” has sold 25m copies worldwide. But the historian-cum-philosopher has now turned his attention to AI, which he says is the “biggest psychological and social experiment in human history”.
Harari sat down with Zanny Minton Beddoes, The Economist’s editor-in-chief, to discuss why he believes AI will come to control civilisation—and what it might mean to be human in that world.
The turbulent AI era is here. The choices we make now are critical.
Bill Gates is a very smart man. And he has lots of time to think. In this blogpost he puts together where he is currently at and I am not going to try to sum it up. Read the whole thing. There is a lot to digest.
Es ist viel einfacher, Fotos und Videos zu fälschen. Wir können Sozialgerichte mit einer Flut von Eingaben blockieren. Seminar- und Diplomarbeiten schreiben sich von selbst, Powerpoint produziert fertige Meeting Slides aus fünf Bullet Points und fasst die Ergebnisse der Besprechung wieder in fünf Bullet Points zusammen. Sachkenntnis lässt sich ganz einfach simulieren, bis zu dem Zeitpunkt, an dem man sie tatsächlich brauchen würde. Wir können IT-Systeme leichter attackieren und Roboter können Menschen viel effektiver töten.
Aber es ist nicht alles schlecht. Heute schrieb ein befreundeter Anwalt:
Ich habe heute zum dritten Mail einen Prozess gewonnen, einfach nur, weil sich die Gegenseite trotz drängender Hinweise des Gerichts von ChatGPT hat vertreten lassen. Mein Arbeitsaufwand war mehr oder weniger bei Null bei vollen Gebühren.
Eben kommt ein Schreiben einer Kollegin. Sie möchte sich in einem anderen Verfahren dringend vergleichen, weil ihr heute – einen Tag vor Termin – aufgefallen ist, dass ihre KI Anwendung im letzten Schriftsatz die Parteirollen (Antragstellerin/Antragsgegnerin) vertauscht und sie damit unwirksame Anträge gestellt und komplett falsch vorgetragen hat.
Ads and tracking have turned TVs into privacy nightmares. Both are so widespread among smart TVs that I’ve written a guide for avoiding them. One recommendation in that guide is to use a computer monitor. But in recent years, monitors have become more capable of pushing ads and tracking users.
Enshittifying everything. And with everything I mean everything that has a screen. Including your car.
The intensifying late-summer backlash against data centers is inspiring panic among some corners of the tech sector — amid fears that the industry is mishandling a political crisis that will stretch into 2028 and beyond.
So langsam dämmert es den Menschen, dass AI nicht nur Helmut in Marketing hilft, seine Emails zusammenzufassen, sondern dass die Infrastruktur dahinter ihre Lebensgrundlagen zerstört.
Als Evernote immer nerviger wurde, bin ich auf OneNote umgestiegen. Nun wird Microsoft mit Copilot immer nerviger. Zeit über Alternativen nachzudenken.
Meine Anforderungen:
Cross Plattform: Muss mit iOS, Windows und Android funktionieren. Das schließt Apple Notes aus und aus praktischen Überlegungen auch Google Keep. (Alles, was bei Google kein Geld verdient, landet auf dem Friedhof.)
Automatische Synchronisation: Ich will nicht darüber nachdenken, wo der letzte Stand ist.
Kein Cloud-Service: Idealerweise läuft das mit bereits vorhandenen, verteilten Dateisystemen wie OneDrive oder Dropbox.
Text-Notizen ohne Formatierung, dazu Dateianhänge (PDF)
Open Source bevorzugt. Was würdet Ihr benutzen?
Update: Ich habe jetzt OneNote in Obsidian (über ein Plugin) importiert, dann die Verzeichnisse mit Markdown-Dateien (.md) in iA Writer angeschaut und schließlich in Joplin importiert. Joplin kann nativ mit OneDrive synchronisieren. Joplin kann Markdown auch wieder elegant exportieren, sodass ich hier beweglich bleibe.
Seit dieser Woche läuft Charlie auch außerhalb umzäunter Grundstücke frei und ohne Schleppleine. Voraussetzung dafür war, dass sie zuverlässig kommt, wenn ich sie rufe. Das habe ich durch eine Kombination aus Belohnung und dem Quietschi aus dem Bauch von Buddy (dem ersten) erreicht.
Vor zwei Jahren habe ich einen Surface Laptop mit Snapdragon X Elite getestet und war schlicht begeistert. Am Ende hat sich dann der Yoga 7X mit dem selben Prozessor als #stuffthatworks durchgesetzt, aber das tut der Begeisterung für diese Gattung von Maschinen keinen Abbruch: leicht, ausdauernd, schnell. Nun geht eine neue Generation mit Snapdragon X2 Elite an den Start und die erste Generation kommt in den Abverkauf.
Amazon hat wie man sieht mittlerweile einen Preisverlauf eingebaut. Man kann also sehr gut sehen, wie volatil die Preise für Laptops gerade sind. In den letzten 30 Tagen war derselbe Rechner auch schon mal fast 500 Euro teurer, das neue Modell kostet aktuell sogar 800 Euro mehr, bei gleichem Speicherausbau mit 16 GB RAM und 512 GB Storage.
(Ein Netzteil ist mittlerweile nicht mehr enthalten, aber jedes USB-C Netzteil mit 65 W PD funktioniert bestens.)